Gewaltschutz, Mißbrauch


Menschen mit Behinderungen, sind noch immer nicht ausreichend vor Gewalt geschützt. Das zeigt der dramatische Vorfall im Potsdamer Oberlinhaus, in dem eine Pflegerin vier Menschen tötete und eine Bewohnerin schwer verletzte. Auch die Geschehnisse im Wittekindshof in Bad Oeynhausen sind noch lange nicht aufgearbeitet. Es laufen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Freiheitsentzug und Körperverletzungen gegen 145 Ärzt*innen, Betreuer*innen und Pflegekräfte. Viel zu oft sind Einrichtungen geschlossen, in denen Menschen versorgt und betreut werden, ohne am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Nichts kommt rein und nichts kommt raus. Da wird alles intern bestimmt, geregelt, beschlossen. Wagt jemand sich zu beschweren, wird er bestraft. Mindestens mit Verachtung. Oft bekommen Bewohner zu spüren, wer sie leiden kann und wer nicht. Alles bleibt hinter den Mauern verborgen. So läuft das seit vielen Jahren. Betreuer, Assistenzen, Pfleger, die wagen laut zu sagen, dass eine Person schlecht behandelt wird, werden ignoriert und wer keine Ruhe gibt gefeuert.

 

Diese Menschen haben das Recht, selbstbestimmt leben zu können und sicher vor ungleichen Machtverhältnissen zu sein.'

 

Menschen mit Behinderungen ist auf Augenhöhe und mit Respekt zu begegnen, ihre Selbstbestimmung zu achten und sie an allen sie berührenden Angelegenheiten zu beteiligen. Konkret verpflichtet die UN-Behindertenrechtskonvention Deutschland dazu, Menschen mit Behinderungen vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung, vor Eingriffen in ihre persönliche Freiheit und ihre körperliche und seelische Unversehrtheit zu schützen (Artikel 14, 16 und 17 UN-BRK). 

Missbrauch und Ausbeutung, vor Eingriffen in ihre persönliche

Freiheit und ihre körperliche und seelische Unversehrtheit zu schützen (Artikel 14, 16 und 17 UN-BRK). Jegliche Form von Gewalt gegen behinderte Menschen ist grund- und menschenrechtlich verboten

und nicht zu tolerieren.

 

Bisher wurde in Deutschland immer noch keine Stelle offiziell als unabhängiges, menschenrechtliches Überwachungsorgan nach Artikel 16 Absatz 3 UN-BRK benannt, was überaus dringend ist. 

Von Seiten der Vereinten Nationen wurde mehrmals Besorgnis hierüber verlautbart. Entsprechend äußerten sich der UN- Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und

der UN-Frauenrechtsausschuss in den letzten Staatenprüfungen Deutschlands.

Die von der Bundesregierung im Jahr 2017 in Antwort auf eine

Kleine Anfrage aus dem Bundestag angekündigte Klärung, ob auf Bundesebene eine unabhängige Aufsicht nach Artikel 16 Absatz 3 UN-BRK geschaffen und mit welchen Aufgaben diese ausgestattet werden soll, ist bis heute zu keinem Ergebnis gekommen. Auch die im Staatenbericht an den UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2019 erklärte laufende „Diskussion zur Schaffung von unabhängigen Aufsichts- und Beschwerdemechanismen“ unter Einbeziehung der „Länder, Kommunen sowie [...] Zivilgesellschaft“ hat bisher nicht stattgefunden.


So lange die Einrichtungen der Behindertenhilfe sich nicht öffnen, nicht bereit dazu sind offen zu kommunizieren, so lange wird Gewalt in jeder Form weiterlaufen, sie wird weiter gedeckelt und Menschen die sich wehren werden als Lügner, als Kranke, als Spinner abgestempelt. 
Das es nicht nur Gewalt ist, wenn man zuschlägt sondern vielfältige Formen von Diskriminierung/Gewalt bestehen die massive Veränderung brauchen ist klar. Aber es gibt noch zu viele in der Behindertenarbeit, wo der Meinung sind:“ Ich mache das jetzt schon so lange, genau so. Das werde ich sicher nicht ändern, weil ihnen das nicht passt. 

Menschen mit Behinderungen brauchen Fachkräfte, die aufstehen, Fachkräfte, die etwas ändern. Fachkräfte,Kräfte  die den Mund aufmachen. 

Wir erwarten auf Leitungsebene das bei geringstem Verdacht umgehend gehandelt wird und wir reden nicht davon das Herr oder Frau X,Y zum 5 mal eine Standpauke bekommt oder versetzt wird in ein anderes Gebäude!
Solche Menschen dürfen nicht in der Pflege etc. Arbeiten. Da gibt es keinen Grund der rechtfertigt die Person weiter zu halten. 
All jenen Menschen die seit Jahren unter diesen Bedingungen arbeiten und zwischenzeitlich überlegen den Beruf zu wechseln, bleibt bitte. Ihr seit die Hoffnung der Menschen mit Behinderung.


An alle Verantwortlichen Pflege und Betreuung muss völlig neu gedacht werden. Es gibt Konzepte die sehr gut sind schaut euch bitte in nordischen Ländern um. Sorgt dafür das die Einstellung sich ändert, das jeder einzelne Bewohner, jede Person die betreut wird gleich welchen Alters als Gast betrachtet wird. 

 


Wenn ihr euch von Mobbing, Diskriminierung bedroht fühlt, Angst habt vor bestimmten Menschen oder auch mehreren Menschen, Gruppen ruft uns an. Wir werden alles dran setzen euch zu helfen.

Wenn ihr euch von Mobbing, Diskriminierung bedroht fühlt, Angst habt vor bestimmten Menschen oder auch mehreren Menschen, Gruppen ruft uns an. Wir werden alles dran setzen euch zu helfen.




Frauen, Mädchen die von Gewalt bedroht sind können bei uns Hilfe erfahren. Im Rahmen der Selbsthilfe stehen wir euch bei.





Wenn sie einen Menschen mit Autismus haben in der Schule, Kita , Einrichtung oder bekommen, wir kommen gerne zu ihnen (Digital/Präsenz je nach Entfernung), sprechen darüber, wie ein Leben im Autismus-Spektrum ist. Wo braucht es Hilfen, was kann jeder Einzelne tun? So können sie von Beginn an gegensteuern und etwas für eine gute Gemeinschaft tun. 

Wir beantworten Fragen und sorgen für gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung.


Welche Ideen/Möglichkeiten können umgesetzt werden im Alltag für mehr Vielfalt?

Wie offen ist ihre Schule, die Kita, die Klasse, der Betrieb, die Einrichtung…


Damit gehen sie auch das Problem Mobbing/ Diskriminierung aktiv an, das tut der ganzen Gruppe gut. Vorbeugung ist so wichtig, alle brauchen Gespräche, Einblicke, um zu verstehen. 

 

Für mehr Inklusion und ein besseres Miteinander!

 

Rufen sie an : 07247/9690850