Der Unaufgeregte Umgang

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Unaufgeregter Umgang nach
Bo Hejlskov Elvén:
12 Verhaltensweisen, die das Erregungsniveau senken und damit zur Vermeidung von Krisen beitragen


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11 Prinzipien nach Bo Hejlskov Elvén:

aus seinem neuen Buch "Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit psychischen Störungen"

Krisen gibt es bei Autisten immer wieder und der „Unaufgeregte Umgang“ kann dabei sehr hilfreich sein! 
Viele Menschen aus dem Umfeld autistischer Personen kennen ihn durch das sehr bekannte Buch von Bo Hejlskov Elven. Aber die Umsetzung in den Alltag gelingt nicht! Genau hier bieten wir Hilfe. 

  • Probleme Zuhause, in der Kita, Schule, Tagesförderstätte etc.
  • Was kann man tun, um Krisen vorzubeugen ?
  • Wie kann man in verfahrenen Situationen vorgehen?
  • Was kann man tun bei Ängsten, Zwängen, Traumata und weiteren Erkrankungen (Komorbiditäten)?

Was ist genau gemeint damit? 

Einige Beispiele:


Sich selbst beißen, klatschen, wedeln, schaukeln, lautieren, weglaufen, 

schlagen, treten, kratzen, spucken, etwas verweigern, sich zurückziehen, 

ausziehen, zwicken, Augen drücken, Ohren zuhalten, erstarren  ...

 

 

Autisten zeigen in unseren Augen „besonderes Verhalten“, das sehr oft als „herausforderndes Verhalten" benannt wird und das führt sehr leicht zu großen Krisen. Bei der autistischen Person selbst und auch beim Umfeld.

Eine Krise zu erkennen und zu analysieren, wie sie entstanden ist, hilft zu verstehen, warum der Autist etwas tut. Nur so, kann Verständnis entstehen, nur so finden wir einen Weg, der für alle begehbar ist.

 

Wie entsteht das?

Autisten haben eine andere Wahrnehmung und es wird alles wörtlich genommen. So kommen immer wieder Missverständnisse zustande.

Es ist sehr wichtig zu verstehen, warum eine autistische Person etwas tut, um dann eine Veränderung herbeizuführen. Dazu haben viele Autisten immer wieder mit Diskriminierungen zu kämpfen, was erschwerend hinzukommt. Leider entstehen im Laufe der Zeit oft komorbiede Erkrankungen wie Ängste, PTPS, Traumata die es noch schwerer machen. So kommt es in diesem Zusammenhang leider auch zu Herausforderndem Verhalten das oft kaum berücksichtigt wird oder falsch eingeschätzt wird. 

 

Was können wir tun?

 

Wenn wir verstehen, warum etwas getan wird, finden wir auch einen Weg, wie man es besser machen kann. 

 

Was mindert den enormen Stress für alle?

 

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es keine Hilfe ist, den Autisten in die Schranken zu weisen und ein besseres Verhalten zu verlangen. 

 

Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, dem Autisten die Kontrolle über sein Verhalten zu geben. Zeit, Ruhe und Struktur sind neben individuellen Ideen wichtige Eckpfeiler.

 

Wir üben den "unaufgeregten Umgang" nach Bo Heijskov Eleven, der das Konzept des "Low Arousal Approcach" entwickelt hat. Um damit arbeiten zu können, muss zu Beginn der Arbeit die Sicht auf Autismus verändert werden. Dazu bieten wir euch eine intensive Begleitung an!

 

Mehr dazu unter "herausforderndem Verhalten anders begegnen" !