Zentrum LAAMCA


LAAMKA steht für:

L-Leben

 

A-Arbeit

 

A-Assistenz 

 

M-Medizin

 

K- Kurzzeitpflege


A-Autismus 



Wohnraum  für Menschen mit Behinderung zu finden ist sehr schwierig. Es gibt viel zu wenige Möglichkeiten. Menschen mit Autismus haben hier kaum Chancen.  Auf Autismus ausgelegte Lebensbereiche sind kaum vorhanden. Wir wollen für einen Lebensraum sorgen, der für alle passt. Wir wollen Menschen mit Autismus die Möglichkeit bieten, einen sicheren Rahmen zu nutzen. Sich langsam an uns zu gewöhnen. Erst mal bei uns zum Arztbesuch kommen, vielleicht ein paar Assistenz Stunden nutzen. Irgendwann einen Tag bei uns verbringen und dann 2,3. So entsteht Vertrauen und die Menschen kennen das Gebäude. 

Unser Anspruch ist, dass man gerne kommt. 

Wohnen in Apartments, keine WG, keine Einrichtung im klassischen Sinne. Die vielen verschiedenen Besonderheiten autistischer Menschen passen oft nicht zusammen, auch wenn ein Verständnis untereinander vorhanden ist, ist es ungünstig. Im Alltag würde es nur sehr viel Stress und Unruhe geben, was wir vermeiden möchten. Wir wünschen uns auch einen extra Kurzzeit-Wohnbereich für Kinder, Jugendliche und junge Menschen bis 27 Jahre.
Auch hier wird es besondere Bedingungen geben, die wichtig sind, um eine gute Zeit miteinander zu haben. Unser Anspruch ist nicht sauber, satt, trocken, sondern: „Wir wollen wieder kommen, oder wir leben gerne hier.

 

Auch einen Pflegedienst wollen wir gründen, der sich spezialisiert auf die Behinderung Autismus und mehr…. Wenn man weiß, wie viele Menschen schon heute eine Wohnmöglichkeit suchen, wie sehr es die nächsten Jahre zunehmen wird, weiß, das Wohnen, KZP, Pflege, die sich spezialisieren, dringend benötigt wird. Es soll also ein ganzes Zentrum erschaffen werden, in dem wir gegebenenfalls auch eine ambulante Versorgung gestalten können.

 

Unerlässlich ist immer, in jedem Bereich, Empathie. Danach erst kommt das Wissen, das man sich aneignen kann. Fehlt die Empathie, wird es auch mit Wissen schwer im Alltag klarzukommen. Die autistischen Besonderheiten verstehen und respektieren ist ein Muss. 

 

Die medizinische Versorgung von Menschen mit Autismus ist durch die oft komplexe Situation nur durch erfahrene Fachärzte sinnvoll. Hier braucht es unbedingt Mediziner, Pflegepersonal mit Wissen. Wir streben an, dass die Mediziner regelmäßig ins Haus kommen, damit eine Entlastung für die Menschen mit Autismus entsteht. Ein Besuch beim Arzt ist sehr oft mit großen Herausforderungen behaftet. Wir möchten gerne die Ressourcen nutzen für die med. Behandlung! 

Einen Ort, wo Autisten sein dürfen und auf ihre behinderungsbedingten individuellen Bedürfnisse eingegangen wird. So kann viel gelingen und viel Entwicklung geschehen, denn leider haben viele sehr traurige, schmerzhafte Erfahrungen machen müssen und es kam zu Aggressionen oder völligem Erstarren, was dann wieder falsch eingeordnet wurde . So entwickeln sich oft immer mehr komorbide Erkrankungen.

 

Wenn Sie Interesse haben, mit uns gemeinsam das LAAMKA anzugehen, dann melden Sie sich bei uns. Wir brauchen Mitstreiter, Sponsoren, Förderer, Geldgeber  und Menschen, die bereit sind für Neues. 

 


Kurzzeitpflege im LAaMCA



Spenden sie für Pflegende Eltern


Im Laufe der Zeit wurde immer deutlicher und vor allem immer öfter an uns herangetragen, das es einfach nie ein Kurzzeitwohnen gibt. Ob wir mit dem LAAMKA auch das verwirklichen.
Aus eigener Erfahrung wissen wir wie wichtig es ist einen Ort der Ruhe und Freude zu haben. Einen Ort wo man sein kann. Einen Ort, wo man verstanden wird. 

Ein Ort wo man Sicherheit hat für die ganze Familie! Dann können alle los lassen!

So entschieden wir wenn es uns möglich ist das LAAMKA  zu erschaffen, dann wird es auch einen Kurzzeit Wohnbereich geben.
Wir werden alles geben um das zu verwirklichen. 

 

Das Intensiv-Kurzzeitwohnen für Autisten 

 

Ein Zuhause auf Zeit.

 

Wir wollen die jungen Menschen in ihrer Eigenständigkeit fördern, das sie sich so abnabeln können, selbstbestimmt in ihrem Tempo. Es geht um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit seelischer/geistiger/ mehrfacher Beeinträchtigung. Für diese autistischen Menschen und ihre Familien wünschen wir uns Entlastung, Teilhabe, Spaß der autistengerecht umgesetzt wird.

 

Doch was heißt das? 

 

Ein autistisches pflegebedürftiges Kind zu Hause zu betreuen und zu pflegen bedeutet körperliche, psychische und emotionale Schwerstarbeit rund um die Uhr Jahr um Jahr. Viele pflegende Angehörige haben kaum Möglichkeiten, sich eine Pause von der Pflege und dem mitunter sorgenvollen Alltag zu nehmen.
Eltern leiden oft an Erschöpfung, Überlastung, Schlafentzug und Minderung der eigenen Lebensqualität was sich wiederum negativ auf die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden der zu pflegenden autistischen Personen auswirken kann.

 

Es gibt kaum Kurzzeit Plätze für Kinder Jugendliche und junge Erwachsene. Selbst wenn sie das unfassbare Glück haben sollten, einen Platz zu bekommen, scheitert es spätestens, wenn es um die Umsetzung geht. Sehr oft werden bei diesen heiß begehrten Plätzen autistische Kinder bzw Jugendliche, junge Erwachsene direkt abgelehnt.  Zeit und Personal spielt leider eine große Rolle. Aber vor allem hören Eltern immer wieder: „so etwas können wir nicht leisten“, „das kann niemand umsetzen“, „ihr Kind muss sich schon an die Regeln halten“, „anpassen und Aggression heißt  das sofort abgeholt werden muss“. ….. 

 

Wir wissen, unser Anspruch ist schwer finanzierbar. Doch wir wissen auch, das er notwendig ist um gute Betreuung zu gewährleisten. Das es notwendig ist die Möglichkeiten zu schaffen. Das es bisher keinerlei Möglichkeiten gibt für Menschen mit Autismus. Wir wollen mehr, einen Ort wo man gerne hin kommt, wo man sein Kind abgeben kann und ohne schlechtes Gewissen, Angst geht, wo Kinder sagen gehe ruhig bis bald.

Unser Anspruch ist ein anderer, denn wir sagen jedes Kind, jeder Pflegebedürftige hat das Recht auf Teilhabe, Entlastung.

 

Verständnis für behinderungsbedingte Schwierigkeiten muss aus unserer Sicht vorhanden sein! 

Damit geht unser Anspruch weit darüber hinaus was so üblich ist.

In unserer geplanten Einrichtung sollen diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liebe- und würdevoll betreut, gepflegt und gefördert werden. Sie sollen eine gute Zeit verbringen können und gerne wieder kommen wollen.
Lachen, Spaß haben, Gemeinsamkeit erleben!

Sie und ihr Kind können in dieser Zeit einfach eine glückliche Familie sein und den so oft stressigen Alltag vergessen und auftanken. Eltern und Geschwisterkinder dürfen ebenso in unserem Hause zu Kräften kommen.

 

Unsere Zielgruppe:

 

Kurzzeitwohnen für einen begrenzten Zeitraum für Kinder,Jugendliche und junge Erwachsene.

die bei ihren Familien zu Hause leben.

die 6-27 Jahre alt sind, eine seelische, geistige oder eine mehrfache Beeinträchtigung haben.

 

Das Haus:

 

10-12 stationäre Plätze für Kinder bis 21 Jahre (davon 1- 2 Notfallplätze), 5 stationäre Plätze für Gäste von 21-27 Jahren (davon 1 Notfallplatz);

5-10 Familienzimmern für Angehörige der jüngeren Gäste, 5 Familienzimmer der älteren Gäste;

Aufenthalte von mind. 1 Woche mit Vorlauf Buchbar.

Regelmäßige Kurz-Aufenthalte zur Abnabelung jedoch mind. 2 Nächte am Stück .

 

Bei jedem ersten Aufenthalt findet eine Intensiv-Eingewöhnungszeit mit den pflegenden Angehörigen statt. Hier möchten wir die Tage nicht festlegen weil es so individuell gestaltet werden muss. Wir gehen aber von 1-7 Tagen aus. Die so entstehende Sicherheit ist enorm wichtig für den weiteren Verlauf.

 

Konzept:

 

Pflegende Familien können sich erholen und sich immer wieder versichern das es ihrem Kind gut geht. Die Möglichkeit mit dem Kind gemeinsam Zeit zu verbringen, das Kind los zu lassen und dem Kind den Raum zu geben in Ruhe sich abzulösen an einem Ort des Wohlfühlens. 

Beibehaltung des gewohnten Tagesablaufes, was für autistische Menschen unabdingbar ist!

1:1 - 1:5 bindungsorientierte Betreuung je nach Bedarf.

Wir bieten individuelle persönliche Betreuung

 

Die Leistungsträger der Pflegekassen, Krankenkassen und der Eingliederungshilfe sollen die entstehenden Kosten tragen und alles weitere soll durch Spenden gedeckt werden.



Autisten - wie alle anderen Menschen auch - brauchen Akzeptanz und haben ein Recht darauf. 

 

Um das umsetzen zu können, brauchen wir viel Hilfe. Wir suchen Menschen, die uns dabei unterstützen wollen, ob als Privatperson, als Firma, Institution oder Fachperson. Ob mit Geld, einem Gebäude, das frei wird, ihrer Zeit oder oder oder. 

 

Leben im LAAMCA

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