Zentrum LAAMCA


LAAMCA steht für:

L-Leben

 

A-Arbeit

 

A-Assistenz 

 

M-Medizin

 

C-Coaching


A-Autismus 



Kurzzeitpflege für Kinder, Jugendliche und junge Menschen gibt es nur sehr sehr wenige. Für Familien von autistischen Kindern , Jugendlichen und jungen Erwachsenen gibt es praktisch nichts! 
Die Betreuung ist aufwändig und nur mit einer Betreuung 1:2, 1:2 möglich. 
Gerade hier ist eine Entlastung so nötig. Die Betreuung über viele Jahre macht Entlastung unverzichtbar! 
Auf unserem Weg zur großen Einrichtung darf auch die Kurzzeitpflege nicht fehlen. 


Wir suchen Mitstreiter, Förderer, Menschen die, die Wichtigkeit im Blick haben.

Es herrscht ein eklatanter Mangel im Hinblick auf adäquate Wohnformen, medizinische Versorgung und Möglichkeiten der Teilhabe für Autisten. Das wollen wir ändern!

 

Wir wünschen uns ein Wohnprojekt, das erwachsenen Autisten ein Zuhause bietet, indem sie in einer eigenen Wohnung, selbstbestimmt leben können. Begleitet durch kompetente Hilfskräfte, die individuell zum Einsatz kommen.

Wer nur manchmal Hilfe braucht (zum Beispiel bei Behördenangelegenheiten) bekommt diese.

Wer eine 1:1 Betreuung rund um die Uhr braucht, bekommt diese auch. 

 

Viele Autisten haben einen anderen Biorhythmus im Vergleich zu vielen neurotypischen Menschen.

In den eigenen Räumen ist es einfacher, im eigenen Rhythmus zu leben. Für die Gesundheit ist es sehr wichtig, auf den eigenen Biorhythmus zu hören!  

Wir wollen ein Haus in dem Autisten sich wohlfühlen und seelisch gesund bleiben.

 

Es geht um ganz viele kleine und große Dinge im Alltag von Autisten. Mit viel Aufmerksamkeit und Wissen, können viele Probleme gelöst oder sogar vermieden werden.

 

Wohnen ist ein Baustein. Arbeitsplätze sollen entstehen, eine individuell abgestimmte Therapie, die ausgelegt ist am Empfinden der Autisten, begleitete Elternschaft und einen Pflegedienst wollen wir gründen und so ein ganzes Zentrum erschaffen.

 

Auch die medizinische Versorgung ist schwierig, viele Autisten brauchen, durch ihre komplexen Situationen, sehr erfahre Fachärzte.

Ob Zahnarzt, Psychiater, Hausarzt oder Pflege. Es braucht auch Assistenzen, die Erfahrungen mit Autismus haben und die bei der Handlungsplanung unterstützen, die Anleitungen geben und wissen, wie wichtig es ist. Die autistische Besonderheiten verstehen und respektieren.

 

Einen Ort, wo Autisten sein dürfen und auf ihre behinderungsbedingten individuellen Bedürfnisse eingegangen wird. So kann viel gelingen und viel Entwicklung geschehen, denn leider haben viele sehr traurige, schmerzhafte Erfahrungen machen müssen und es kam zu Aggressionen oder völligem Erstarren, was dann wieder falsch eingeordnet wurde. Wir wünschen uns das Autisten sich gegenseitig stützen können weil sie sich frei und ohne Zwang bewegen können. Wir brauchen auch die Digitalisierung die ganz neue Möglichkeiten bietet um mit Autisten zu arbeiten und zu leben. So gibt es zb. In Dänemark ganz wunderbare Ideen der Umsetzung das jeder seinen Weg der Kommunikation finden kann.


Kurzzeitpflege im LAaMCA


Was wollen wir ?

Das Intensiv-Kurzzeitwohnen für Autisten .

Ein Zuhause auf Zeit.
Wir wollen die jungen Menschen in ihrer Eigenständigkeit fördern, das sie sich so abnabeln können, selbstbestimmt in ihrem Tempo.. Es geht um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit seelischer/geistiger/ mehrfacher Beeinträchtigung. Für diese autistischen Menschen und ihre Familien wünschen wir uns Entlastung,Teilhabe, Spaß der autistengerecht umgesetzt wird.

Doch was heißt das? 

Ein autistisches pflegebedürftiges Kind zu Hause zu betreuen und zu pflegen bedeutet körperliche, psychische und emotionale Schwerstarbeit rund um die Uhr Jahr um Jahr. Viele pflegende Angehörige haben kaum Möglichkeiten, sich eine Pause von der Pflege und dem mitunter sorgenvollen Alltag zu nehmen. Eltern leiden oft an Erschöpfung, Überlastung, Schlafentzug und Minderung der eigenen Lebensqualität was sich wiederum negativ auf die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden der zu pflegenden autistischen Personen auswirken kann.

Es gibt kaum Kurzzeit Plätze für Kinder Jugendliche und junge Erwachsene. Selbst wenn sie das unfassbare Glück haben sollten, einen Platz zu bekommen, scheitert es spätestens, wenn es um die Umsetzung geht. Sehr oft werden bei diesen heiß begehrten Plätzen autistische Kinder bzw Jugendliche, junge Erwachsene direkt abgelehnt.  Zeit und Personal spielt eine große Rolle. Aber vor allem hören Eltern immer wieder: „so etwas können wir nicht leisten“, „das kann niemand umsetzen“, „ihr Kind muss sich schon an die Regeln halten“, „anpassen und Aggression heißt  das sofort abgeholt werden muss“. ….. 

Unser Anspruch ist ein anderer, denn wir sagen jedes Kind, jeder Pflegebedürftige hat das Recht auf Teilhabe, Verständnis für behinderungsbedingte Schwierigkeiten usw.!
Damit geht unser Anspruch weit darüber hinaus was üblich ist.

In unserer geplanten Einrichtung sollen diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen liebe- und würdevoll betreut, gepflegt und gefördert werden. Sie sollen eine gute Zeit verbringen können und gerne wieder kommen wollen. Lachen, Spaß haben, Gemeinsamkeit erleben! Sie und ihr Kind können in dieser Zeit einfach eine glückliche Familie sein und den so oft stressigen Alltag vergessen und auftanken. Eltern und Geschwisterkinder dürfen ebenso in unserem Hause zu Kräften kommen.

Unsere Zielgruppe:

Es geht um Kurzzeitwohnen für einen begrenzten Zeitraum für Kinder,Jugendliche und junge Erwachsene.

  • die normalerweise bei ihren Familien zu Hause leben.
  • die 6-27 Jahre alt sind, eine seelische, geistige oder eine mehrfache Beeinträchtigung haben.

Das Haus:

  •  10-12 stationäre Plätze für Kinder bis 21 Jahre (davon 1- 2 Notfallplätze), 5 stationäre Plätze für Gäste von 21-27 Jahren (davon 1 Notfallplatz);
  •  5-10 Familienzimmern für Angehörige der jüngeren Gäste, 2 Familienzimmer der älteren Gäste;
  •  Aufenthalte von mind. 1 Woche mit Vorlauf Buchbar.
  •  Regelmäßige Kurz-Aufenthalte zur Abnabelung jedoch mind. 2 Nächte.
  •  Bei jedem ersten Aufenthalt findet eine Eingewöhnungszeit mit den pflegenden Angehörigen statt. Hier möchten wir die Tage nicht festlegen gehen aber von 1-5 Tagen aus.

Konzept:

  • Pflegende Familien können sich erholen und sich immer wieder versichern das es ihrem Kind gut geht. Die Möglichkeit mit dem Kind gemeinsam Zeit zu verbringen, das Kind los zu lassen und dem Kind den Raum zu geben in Ruhe sich abzulösen an einem Ort des Wohlfühlens. 
  • Beibehaltung des gewohnten Tagesablaufes, was für autistische Menschen unabdingbar ist.
  • 1:1, 1:2 bindungsorientierte Betreuung
  • Wir bieten individuelle Betreuung
  • Die Leistungsträger der Pflegekassen, Krankenkassen und der Eingliederungshilfe sollen die entstehenden Kosten tragen und alles weitere soll durch Spenden gedeckt werden.

Autisten - wie alle anderen Menschen auch - brauchen Akzeptanz und haben ein Recht darauf. 

 

Um das umsetzen zu können, brauchen wir viel Hilfe. Wir suchen Menschen, die uns dabei unterstützen wollen, ob als Privatperson, als Firma, Institution oder Fachperson. Ob mit Geld, einem Gebäude, das frei wird, ihrer Zeit oder oder oder. 

 

Leben im LAAMCA

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