LAAMKa Autismus zentrum


Was wird im LAAMKA möglich sein ? Was heißt hoher Hilfebedarf ?


L - Leben

A - Autismus

A - Assistenz

    M - Medizin

K - Kurzzeitpflege

    A - Arbeit



Unser Leitbild


Wir sind überzeugt, dass Menschen mit Autismus und ihrer so speziellen Art, ganz besonderswichtig sind, für unsere Gesellschaft. Sie bringen mehr Ehrlichkeit, Lokalität, Treue und tiefe Beziehungen in unser aller Leben. 

 Das LAAMKA Zentrum wird ein Lebensort für Menschen aus dem Autismus-Spektrum mit hohem Hilfebedarf, der seinen Bewohner*innen Struktur und Sicherheit, die erforderliche Begleitung und Betreuung sowie ein Zuhause bietet. 

Es ist unser Ziel, den Bewohner*innen eine Umgebung zu bieten, in der sie sich wohl fühlen, Spaß und Freude haben und sich als Persönlichkeit entwickeln und entfalten können. Die Wertschätzung der Individualität jedes Einzelnen und die Gewährleistung der persönlichen Lebensqualität, stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. 

  

Dazu gehört die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ebenso wie das persönliche Wohlbefinden der einzelnen Bewohner*in. Wir fördern die Potentiale/Spezialinteressen und die Selbstständigkeit der Bewohner*innen und bieten so viel Unterstützung wie nötig an. 

Um den Bedürfnissen autistischer Menschen gerecht zu werden und sie in auftretenden Krisen begleiten zu können, erwarten wir von unseren Mitarbeitenden, ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Beziehungsarbeit. 

Wir verstehen uns schon heute als „Übersetzer“ - so wird es auch im Zentrum sein. Die Bewohner*innen dabei zu unterstützen, ihre Umwelt als sinnhaft zu erleben, Zusammenhänge zu erkennen und aus der unterschiedlichen Wahrnehmung entstehende Kommunikationsprobleme zu überwinden. 

Wir sehen es als unsere Aufgabe, anderen Menschen das „Sein“ autistischer Menschen näher zu bringen und damit Verständnis, Kontakt und Teilhabe zu ermöglichen. Immer im Blick, die autistische Wahrnehmung. 

 

Warum brauchen wir das LAAMKA?

 

In den nächsten Jahren wird der Bedarf an Lebensraum für Menschen, mit der Behinderung Autismus, exorbitant steigen. Schon heute gibt es viel zu wenige Einrichtungen, Möglichkeiten der Unterbringung.

In den letzten 10 Jahren gab es deutlich mehr Diagnosen. All jene Kinder werden jetzt erwachsen. 

Wo sollen diese Menschen leben?  

Wo werden Sie med. betreut? 

Wo finden Sie einen Psychiater mit Wissen um Autismus? 

Was ist mit Pflegediensten? (schon heute bekommt man gesagt: „Dafür haben wir kein Personal. Das können wir nicht.“) 

Wo können sie Therapien wahrnehmen? 

Wer versorgt mit Hilfsmitteln? Es benötigt einen wissenden Mediziner, ein wissendes Sanitätshaus, Hilfsmittelversorger mit Erfahrung? 

Wo werden sie Teilhabe Möglichkeiten in angemessener Weise finden ? Bisher wurde dieser Bereich, völlig vernachlässigt.    

  

Die Versorgung muss im ambulanten wie im stationären Bereich dringend zeitgerecht und schnell, verändert und ausgebaut werden und das BTHG konform. 

  

Es fehlt und klemmt überall. 

Keine medizinische Versorgung, keine Pflegedienste, kein Wohnraum und erst recht keine Teilhabe Möglichkeiten. Nichts im stationären wie im ambulanten Bereich. Generell wird viel zu wenig Unterstützung geboten. 

  

Eltern kämpfen bis zur völligen Erschöpfung! Immer wieder passieren schlimme Vorfälle, wo Eltern aus Verzweiflung, weil sie alleine gelassen werden, keine Hilfe erhalten, keinen Ausweg mehr sehen…. Das ist furchtbar und darf es nicht geben.  

  

Warum gibt es in diesem Behinderungsbereich solche Zurückhaltung ?  

Menschen mit Autismus haben in der Gruppe der behinderten Menschen auch noch eine Sonderstellung - aus mehreren Gründen. So z.B. aufgrund ihres Verhaltens, das alle unterschiedliche Bedarfe haben usw. Dadurch haben sie es noch schwerer, einen geeigneten Ort zu finden. 

  

Es gibt schon immer Einrichtungen, die auch Menschen mit Autismus aufnehmen. Aber dort müssen sie sich an das Konzept, die Art des Lebens Modells gewöhnen und ob es ihnen entspricht, ist fraglich und in der Regel  kein Thema. Denn, man muss froh sein, wenn man überhaupt einen Platz bekommt. 

  

Ganz langsam denken wir darüber nach, was diese Menschen brauchen und sich wünschen. 

  

Unsere Gesellschaft hat nicht wirklich viele Erfahrungswerte, Menschen mit Behinderung wurden von klein auf separiert und nur sehr langsam bewegt sich hier etwas. Eine Unterteilung gab es in Körperlich mit normalem IQ und geistig Behinderte, worunter mehr oder weniger der Rest gefallen ist. Für Kranke gab es noch einen Bereich und das war es.

Es konnte natürlich nicht gut gehen, alle zusammen an einem Ort zu haben, da natürlich bestimmte Behinderungen, bestimmte Voraussetzungen bedürfen. 

Das Verwehren von Inklusion, nicht frei und selbstbestimmt leben zu dürfen, war nie gegeben. 

Heute gibt es Inklusion, die auch noch wenig ausgebaut ist, jetzt aber in das Gegenteil umschlägt.

Wir glauben, es ist wichtig, wenn Menschen besondere Bedarfe an ihr Umfeld haben, dass sie z.B. für sich bleiben möchten, dann muss das möglich sein. Es darf nicht sein, das man diesen Menschen in andere Lebensmodelle zwingt. 

  

Jeder muss die Möglichkeit haben, so teilhaben zu können, wie es ihm entspricht. Nicht nur in der Form, dass einmal die Woche zum Supermarkt gefahren wird, wo man privat einkaufen kann oder zu einem Kurs kommt. 

  

Menschen mit Autismus brauchen ein anderes Konzept. 

Echte Konzepte, spezialisiert auf Autismus, gibt es aber nur wenige. 

Es liegt natürlich an einer Vielfalt an Hindernissen, doch diese müssen endlich abgebaut werden. Generell sollten Menschen mit Behinderung mehr Beachtung finden.  

  

Wir brauchen echte Bedarfsdeckung für Menschen mit Autismus

  

Wir wollen für einen Lebensraum sorgen, der individuell passt. Auch innerhalb von Autismus gibt es Vielfalt. Unser Konzept des Intensiven Einzelwohnens für Menschen mit hohen Bedarfen, ist speziell durchdacht.  

Wir wollen Menschen mit Autismus die Möglichkeit bieten, einen sicheren Rahmen zu nutzen. Sich langsam an uns zu gewöhnen. Erst mal bei uns zum Arztbesuch kommen, vielleicht ein paar Assistenz Stunden nutzen. Irgendwann einen Tag bei uns verbringen und dann 2,3 Tage. So entsteht Vertrauen, das für alle wichtig ist. Aber für Menschen mit Autismus ist es elementar. 

Dann ist der Schritt zum Wohnen nicht mehr weit. Dieser Schritt ist für Menschen mit Autismus enorm groß. Ein dahin arbeiten, kleinschrittig heranführen, wird unbedingt benötigt. 

Wir reden nicht von Tagen oder Wochen, sondern Monaten, Jahren bis die Situation gut ist!  

Zu beachten, was für die Menschen so wichtig ist, um Vertrauen aufbauen zu können, braucht volle Beachtung. 

Der Wunsch, dass ein junger Mensch sich auf seinen Auszug freut, tatkräftig bei Planung und Umsetzung dabei ist, ist unser Traum. 

Kaum einer versteht, dass Menschen mit Autismus eine andere Sprache sprechen und eine andere Art des Umgangs brauchen. Das liegt an ihrer Behinderung, ist Teil ihrer Diagnose!

Anstatt dass man dafür Möglichkeiten schafft, heißt es: „Du musst x.“ Wie, ist unerheblich. Das muss sich ändern! Denn es diskriminiert Menschen mit Autismus, wenn man dass, was Teil der Behinderung ist, zum Vorwurf macht.  

Es braucht andere Strukturen und Möglichkeiten. Jetzt mit dem BTHG gibt es mehr Möglichkeiten. Wir wollen einen Lebensraum schaffen, wo man gerne lebt.  

Nicht einen Ort, in den man notgedrungen einziehen muss, weil man froh sein muss, überhaupt ein Zimmer zu finden…. 

  

Der hohe Hilfebedarf leitet sich ab, aus den besonderen Schwierigkeiten und Erwartungen von Menschen mit Autismus. 

  

Die Handlungsmöglichkeiten sind teils massiv eingeschränkt, sie wollen, können aber nicht.  

Sie verfügen über eine reiche innere Sprache, äußern sich aber nicht. Sie brauchen individuelle Ausführungshilfen. 

  

Sie besitzen oft gute kognitive Fähigkeiten. Teils sind sie hochintelligent in ihren Spezialgebieten. Hier sind sie lernbereit, schaffen es aber nicht, sich mitzuteilen.  

Menschen mit Autismus haben starke Gefühle (Mitleid, Dankbarkeit, Gerechtigkeitssinn, Zuneigung, Freundschaft...) und sie können durchaus gut mit anderen auskommen. Zeigen das aber auf andere Weise. 

  

Sie haben eine deutlich erhöhte Krisenanfälligkeit, um mal einige Dinge zu nennen, die Berücksichtigung finden müssen, 

 

Wer und was ist das LAAMKA?

 

Das LAAMKA wird  für autistische Menschen ein Ort zum Wohnen und zum Sein sein. Hier können sie ihre Individualität, in einem geschützten Rahmen, leben. Dazu bieten wir unseren Bewohner*innen umfassende Hilfen zur Strukturierung des Tages sowie zur Orientierung im Wohn- und Freizeitbereich an. 

Außerdem haben wir den Anspruch, durch empathische Kommunikation, bei der wir uns auf unser Gegenüber einlassen, Sicherheit und Vertrauen zu schaffen. Unser Ziel ist es, dass alle Bewohner*innen möglichst lebenslang in der Gemeinschaft leben können. 

Das LAAMKA wird eine offene Einrichtung für Menschen mit hohem Hilfebedarf werden. 

Wir werden eine Betreuung von 24 Stunden täglich leisten. Die Bewohner*innen werden in 1-Raum-Wohnungen leben. Sie brauchen einen überschaubaren Lebensbereich und oftmals viel Unterstützung, um das Leben in der Gemeinschaft zu bewältigen. Wir passen die Wohnform individuell dem Bedarf an.  

Raum für Ruhe und Aktivität, muss ein zentraler Bestandteil im Alltag von Menschen mit Autismus sein. 

Wir hoffen auf ländliche Umgebung denn diese bietet den Bewohner*innen genügend Freiraum und wirkt beruhigend. Alle gestalten selbständig ihre Versorgung im Alltag und regeln die Freizeit nach individuellen Bedürfnissen. Assistenz wird so eingesetzt wie benötigt. Von wenigen Stunden bis 24/7. 

  

Strukturgebende Arbeit wird aufgebaut. Gartenarbeit, Arbeit mit Tieren oder im Cafe. Hier entstehen gerade viele Ideen. 

  

Die Bewohner*innen werden tagsüber Stundenweise arbeiten. Das gibt Struktur und Sicherheit. Erfolgserlebnisse steigern das Selbstwertgefühl. 

Das LAAMKA wird den Mittwoch als Putz- und Einkaufstag nutzen. So erhalten alle Anleitung und Hilfestellung bei der  Haushaltsorganisation. 

Am Nachmittag findet der Einkauf statt.  

Um möglichst bald mit dem Bau beginnen zu können und das Projekt so umzusetzen wie wir es als wichtig erachten, können Sie uns hier stützen. Wir brauchen ganz viele Unterstützer! Jeder Einzelne, der etwas dazu gibt, leistet einen Beitrag, Menschen mit Autismus in unserer Gesellschaft zu integrieren. Dafür schon heute ein ganz großes Danke von den Betroffenen,die große Hoffnung in das Projekt setzen! 

Informieren und spenden: <a href='https://www.betterplace.org/de/projects/121687-laamka-wohnen-fuer-menschen-mit-hohem-unterstuetzungsbedarf-und-autismus' target='_blank'>„LAAMKA: Wohnen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und Autismus“</a> auf betterplace.org öffnen.

 

 

Autisten - wie alle anderen Menschen auch - brauchen Akzeptanz und haben ein Recht darauf. 

  

Um das umsetzen zu können, brauchen wir viel Hilfe. Wir suchen Menschen, die uns dabei unterstützen wollen, ob als Privatperson, als Firma, Institution oder Fachperson. Ob mit Geld, einem Gebäude, das frei wird, ihrer Zeit oder oder oder. 

 


Um möglichst bald mit dem Bau beginnen zu können und das Projekt so umzusetzen wie wir es als wichtig erachten, können sie uns hier stützen. Wir brauchen ganz viele Unterstützer! Jeder einzelne der etwas dazu gibt, leistet einen Beitrag Menschen mit Autismus in unserer Gesellschaft zu integrieren. Dafür schon heute ein ganz großes Danke von den Betroffenen die große Hoffnung in das Projekt setzen.!



Autisten - wie alle anderen Menschen auch - brauchen Akzeptanz und haben ein Recht darauf. 

 

Um das umsetzen zu können, brauchen wir viel Hilfe. Wir suchen Menschen, die uns dabei unterstützen wollen, ob als Privatperson, als Firma, Institution oder Fachperson. Ob mit Geld, einem Gebäude, das frei wird, ihrer Zeit oder oder oder. 

 

Leben im LAAMKA

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