Menschen mit Behinderung möchten wie alle anderen einen selbstbestimmten Urlaub erleben – oft gemeinsam mit ihren Familien. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine körperliche, geistige oder kombinierte Behinderung handelt, mit oder ohne Autismus. Auch Menschen im Autismus-Spektrum mit rein seelischen Einschränkungen haben den Wunsch nach Teilhabe.

 

Teilhabe trotz Barrieren

 

Leider scheitern viele daran, die Anforderungen einer neurotypischen Welt zu erfüllen. Es gibt nur wenige Orte, Hotels oder Reiseanbieter, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingehen. Besonders bei Autismus stoßen Betroffene häufig auf Schwierigkeiten, da hier spezifische Herausforderungen bestehen.

 

Das Recht auf Erholung

 

Jeder Mensch hat ein Recht auf Erholung und eine unvergessliche Reise. Um dies zu ermöglichen, müssen wir zuhören und individuelle Lösungen finden, denn nur Betroffene selbst können einschätzen, was für sie machbar ist.

 

Eine Reise zu planen, ist für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen besonders anspruchsvoll. Diese Punkte müssen vorab geklärt werden:

  1. Reiseziel und Unterkunft: Ist der Urlaubsort barrierefrei? Gibt es ein geeignetes Zimmer oder Ferienhaus? Welche speziellen Extras werden benötigt?
  2. Hilfsmittel und Assistenz: Werden spezielle Hilfsmittel, eine Assistenz oder ein Pflegedienst benötigt?
  3. Transport: Wie gelangt man mit Gepäck zum Urlaubsort? Häufig ist eine Kombination aus Auto, Zug oder Flugzeug erforderlich

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