AutismusTherapie, Psychotherapie, ErgoTherapie



Im Laufe der Jahre gab es zig Therapien bei Autismus die Anwendung fanden. Man hielt sie für Sinnvoll, für Entwicklungsfördernd. Einige davon sind heute zum Glück kaum mehr relevant. 

Einiges war unfassbar, Willen brechend, Menschenverachtend. Man zwang die Menschen, hielt sie wenn es sein musste auch mit mehreren Personen fest bis die Person mit Autismus völlig erschöpft widerstandslos am Boden lag, völlig ausgeliefert. 

Heute gibt es Autismus Therapie in einem Autismus Therapie Zentrum.

 

Der Weg dort hin ist weit. Zum einen weil es keine Kassenleistung ist, Es braucht ein Gutachten mit einer klaren Empfehlung, dann kann man den Antrag stellen je nach zuständigem Kostenträger. Ist man hier angekommen, muss man sich ein Autismus Zentrum suchen. In der Regel kommt man auf eine Warteliste für 1,2 Jahre. So alles in allem dauert es ab Diagnosenstellung meistens 2,5 Jahre. Mit viel Glück wird man vorgezogen bzw kommt früher dran weil jemand ausfällt. 

Tja, jeder Angehörige wird hier aufschreien und fragen: „ ja aber was mach ich mit meinem Kind bis dahin“? 

Eine sehr schwierige Frage, sprecht uns gerne an.

 

Auch in den Autismus-Zentren gibt es verschiedene Arbeitsweisen. Frag nach, fragt nach dem Konzept oder wer, wie arbeitet in diesem Team. 

Möchte man das nicht beantworten, habt ihr ein komisches Bauch-Gefühl, raten wir dazu sich auf die Suche zu Familien zu machen, die dort ihre Therapie gemacht haben. Tauscht euch aus. Sprecht uns an oder kommt bei uns in die Eltern-Gruppe, zur Beratung. .


Eine gute Möglichkeit ist die SI ob nun zur Überbrückung bis ein Therapieplatz frei ist, oder langfristig alleine oder begleitend. Das hängt natürlich nicht nur mit einem freien Platz zusammen, es kommt in erster Linie auf das Kind an. Diese wird verordnet durch den Kinderarzt, Neuropädiater, das SPZ oder den Psychiater was es auch schneller macht. 

 

Die Sensorische Integrationstherapie bzw. SI-Elemente kommen in unterschiedlichen Fachdisziplinen zum Einsatz, vor allem aber in jenen therapeutischen Berufen, die ihr Augenmerk auf die Wahrnehmung und die Motorik richten. Dazu zählen insbesondere die Ergotherapie, die Physiotherapie, die Motopädagogik, die Heilpädagogik und die integrative Lerntherapie.


Was ist SI?

 

Alle Sinneseindrücke (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen, aber auch Gleichgewicht bzw. Bewegung) werden im zentralen Nervensystem gesammelt und gedeutet (verarbeitet), um eine bestimmte, angemessene Reaktion hervorzurufen. Bei Menschen mit einer Sensorischen Integrationsstörung funktioniert die Verarbeitung dieser Eindrücke nicht richtig, so dass ihre Reaktionen auf Sinnesreize sich von denen von Menschen ohne diese Störung mitunter sehr unterscheiden und dazu führen, dass die Betroffenen Probleme im Alltag haben.  Viele Kinder haben komplexe Entwicklungsverzögerungen oder Störungen und oft ist auch die Muskulatur betroffen.

Sensorische Integration ist die Koordination, das Zusammenspiel unterschiedlicher Sinnesqualitäten und -systemen.

Während der Therapie wird vor allem in Turn-/Bewegungsräumen mit vielen Materialien gearbeitet (Kletterwände, Hängematten, Trampolin usw.), um den Muskeltonus des Kindes zu verbessern. ( ein abspeckt der extrem wichtig ist) Das Ziel der Therapie liegt darin, die Betroffenen dabei zu unterstützen, die Defizite in der Sinneswahrnehmung aufzuholen, zu verbessern und manchesmal auch um nicht abzubauen.Dies zeigt sich zb. in einer besseren Hand-Augen- sowie Bewegungskoordination, einer Verbesserung der Sprache und Kommunikation sowie einer besseren Selbstwahrnehmung aber auch im Sitzen in Verbindung mit der Konzentration. Durch den spielerischen Therapieansatz werden die Patienten durch kleine Erfolgserlebnisse dazu motiviert, das in der Therapie Gelernte auch im Alltag einzusetzen bis es selbstverständlich wird.

 

Ein paar Beispiele wann eine SI hilfreich sein kann:

 

Die Sprachentwicklung ist verzögert

Die motorische Entwicklung ist verzögert.

Es liegt eine Dyspraxie vor 

Ein geringes Körperbewußtsein

Es gibt eine Überempfindlichkeit 

Es gibt eine Unempfindlichkeit

Sie sind hyper- oder hypoaktiv.

Es gibt Lernstörungen 

Schlechte Körperhaltung

Die Hände werden wenig eingesetzt

Vermeidung von Berührungen

 
Für mehr Info gerne mit uns Kontakt aufnehmen. 


Hier noch Infos von RehaKIND zur SI