Beratung zu Hilfsmitteln

Wir haben viel Erfahrung mit vielen Hilfsmitteln, auch mit deren Beantragung. Wir geben diese gerne weiter.

Vida Global Therapiestuhl
Vida Global Therapiestuhl

Viele autistische Kinder haben eine körperliche Entwicklungsstörung und große Probleme durch ihre Wahrnehmungsstörung. Man muss sich immer wieder bewusst machen, dass solch eine Wahrnehmungsstörung den ganzen Menschen beeinflusst.

Im Laufe der Jahre zeigte sich, dass es für einige Autisten sehr wichtig sein kann eine Begrenzung zu spüren. So verwundert es nicht, dass ein autistisches Kind auf einem Therapiestuhl besser zur Ruhe kommen kann.

Die Konzentration steigt und so kann dann besser gelernt werden oder die Nahrungsaufnahme klappt besser.


Geschlossene Pflegebetten werden natürlich nicht von allen Autisten benötigt! Doch viele profitieren davon, da Autisten oft sehr große Schlafprobleme haben, sodass sie jahrelang keinen ausreichenden Schlaf finden können. Hier kann ein solches Pflegebett helfen. Viele fühlen sich sicher und geborgen in so einem Bett und es wird zum sicheren Schlafplatz! Manche Kinder schlafen zum ersten Mal alleine und durch.

Kayserbetten Hanna/Sonderbau
Kayserbetten Hanna/Sonderbau

Therapieliege Bobath mit HHP Andullationssystem
Therapieliege Bobath mit HHP Andullationssystem

Autisten spüren in einigen Bereich zu viel und in anderen zu wenig. Das führt immer wieder zu Verwirrungen.

 

Natürlich steht immer das autistische Kind, sein Wohlbefinden und seine Sicherheit im Vordergrund.

Aus autistischen Kindern werden autistische Erwachsene, die ebenso auf Hilfsmittel angewiesen sein können. Je eher die richtigen Hilfsmittel gefunden werden, desto besser gelingt der Alltag. Im besten Fall wird irgendwann kein Hilfsmittel mehr nötig sein.


 

Gravity Chair, Traumschwinger und Lagerungskissen sind gut, um sich selbst zu spüren. All das ist Wahrnehmungstraining.


Eine große Entlastung ist auch eine bodengleiche Dusche und entsprechendes Zubehör.


Hilfsmittel müssen individuell abgestimmt sein und werden vom Kinderarzt, Neuropädiater, Kinder- und Jugend-Psychiater oder vom Hausarzt verordnet.

Zusammen mit einem Sanitätshaus, das auf Kinder spezialisiert sein sollte, wird dann das optimale Hilfsmittel ausgesucht bzw. angepasst.

 

Es hat sich gezeigt, dass es wichtig ist, möglichst viel über die verschiedenen Hilfsmittel und Möglichkeiten in Erfahrung zu bringen vor einer Versorgung. Immer wieder hören wir: "Hätte ich das gewusst!"

 

Hilfsmittel zu beantragen, ist ein wichtiger, langwieriger Prozess. Es ist wichtig, dass das beantragte Hilfsmittel gut und für lange Zeit nutzbar ist.

Es gibt ganz tolle Mitarbeiter in Hilfsmittelfirmen oder Sanitätshäusern, die ganz wunderbar beraten und auch danach noch als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Wir können auch hier von unseren Erfahrungen berichten und vermitteln .

 

Egal, um welches Hilfsmittel es geht: Für uns ist wichtig, dass bei den Überlegungen immer der autistische Mensch mit seinen Bedürfnissen an erster Stelle steht.

 

Die Hilfsmittel auf den Bildern werden von uns genutzt und nur der Erklärung halber gezeigt.